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Ausbildung in der Altenpflege

Das Altenpflegegesetz sorgt dafür, dass Altenpflegerinnen und Altenpfleger in allen Bundesländern einheitlich ausgebildet werden. Die Berufsbezeichnung "Altenpflegerin" bzw. "Altenpfleger" ist geschützt.

Ausbildungsziele
Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit zur selbständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung älterer Menschen. Die Ausbildungsinhalte für den Unterricht ergeben sich aus der Stundentafel der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Sie werden jedoch nicht mehr über Fächer definiert, sondern über Lernfelder. Dazu gehören zum Beispiel:

Pflege älterer Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren.
Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen.
Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken.
Unterstützung alter Menschen bei der Tagesgestaltung.
Berufliches Selbstverständnis entwickeln.

In der praktischen Ausbildung werden die Altenpflegeschülerinnen und Altenpflegeschüler stufenweise an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.

Zugangsvoraussetzungen
Wer den Altenpflegeberuf erlernen möchte, muss neben der gesundheitliche Eignung folgende Voraussetzungen mitbringen:

Realschulabschluss bzw. einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
Eine zehnjährige Schulausbildung mit Abschluss (Erweiterter Hauptschulabschluss)
      oder



Hauptschulabschluss bzw. einen als gleichwertig anerkannten Schulabschluss und zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung als Altenpflegehelfer/in oder Krankenpflegehelfer/in oder eine andere, mindestens zwei Jahre dauernde Ausbildung.

Ausbildungsdauer
Die Altenpflegeausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre (in Teilzeitform bis zu fünf Jahre). Das gilt für Schulabgänger wie für Auszubildende mit einem anderen Erstberuf. Liegen bestimmte berufliche Vorkenntnisse vor, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. Die Probezeit dauert sechs Monate.

Ausbildungsstruktur
Die Ausbildung gliedert sich in theoretischen und praktischen Unterricht (2.100 Stunden) sowie einen praktischen Ausbildungsteil (2.500 Stunden). Beide Bereiche werden aufeinander abgestimmt. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Altenpflegeschule. Die Verantwortung für die praktische Ausbildung übernimmt der Träger einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung - vorausgesetzt, er betreibt selbst eine Altenpflegeschule oder er hat mit einer Altenpflegeschule einen Kooperationsvertrag über die Durchführung der Ausbildung abzuschließen.
Mehr Informationen zu Inhalten, Ablauf und Abschluss der Altenpflegeausbildung erhalten Sie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsj.de und der Bundesagentur für Arbeit www.berufenet.arbeitsagentur.de.

Altenpflegeschulen in Schleswig-Holstein im Überblick
Details zur schulischen Ausbildung und zu den Pflegeeinrichtungen, die die praktische Ausbildung anbieten, erhalten Sie bei den Altenpflegeschulen. Für eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner klicken Sie bitte auf den jeweiligen Ort der Schleswig-Holsteinkarte.

Handbuch für die Altenpflegeausbildung in Schleswig-Holstein
Die Regelungen zur Ausbildung in der Altenpflege und der Altenpflegehilfe sind im "Handbuch für die Altenpflegeausbildung in Schleswig-Holstein" des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren zusammengestellt.
Aufsichtsbehörde ist das Landesamt für soziale Dienste - Abteilung Gesundheitsschutz - Adolf-Westphal-Str. 4 24143 Kiel.
Nähere Auskünfte zu den Ausbildungs- und Prüfungsregularien sind dort über Frau Bluhm einzuholen.

Inhalte:

Deckblatt (PDF - 35KB)
Vorwort (PDF - 35KB)
Muster-Kooperationsvertrag (PDF - 55KB)
Muster-Ausbildungsvertrag (PDF - 60KB)
Ausbildungsplan Praxis (PDF - 120KB)
Ausbildungsplan Unterricht (PDF - 240KB)
Rahmenrichtlinie Unterricht (PDF - 140KB)
Altenpflegegesetz (PDF - 505KB)
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PDF - 40KB)
Altenpflegehilfegesetz (PDF - 190KB)
Landesverordnung über die Ausbildung und Prüfung in der Altenpflegehilfe (APOAPH) vom 13. März 2012 (PDF - 750KB)
Rahmenvereinbarung (PDF - 375KB)